Abwässer eines Pools

Beim Betrieb eines Pools fallen in der Regel drei verschiedene Abwässer an: Beckenentleerungsabwässer, Filterrückspülabwässer und Beckenreinigungsabwässer.
Diese drei Arten unterscheiden sich erstmal logischwerweise in der Entstehung, wichtig jedoch ist, dass man über die darin enthaltenen Chemikalien und deren unerwünschte Reaktionsprodukte Bescheid weiß.

Beckenentleerungsabwässer

Beckenentleerungsabwässer sind, wie der Name schon vermuten lässt, die Abwässer die beim Entleeren des Beckens entstehen. Aufstellbecken oder kleiner Einbaubecken sollten im Normalfall mindestens einmal jährlich, entweder im Herbst oder im Frühling, komplett entleert werden, wohingegen größere Einbaubecken nur einmal alle paar Jahre entleert werden müssen.

In der Regel sind Beckenentleerungsabwässer nur gering verschmutzt und sollten, soweit möglich, über eine großflächige Verrieselung entsorgt werden. Man muss lediglich beachten, dass der Aktivchlorgehalt und 0,05 mg pro Liter liegt, erreicht wird dies durch eine Standzeit von 2 Wochen, in denen selbstverständlich nicht weiter gechlort wird.

Filterrückspülabwässer

Filterrückspülabwässer sind die Abwässer die bei der Reinigung eines Sandfilters enstehen. Je nach Belastung sollten diese Filter durchaus mehrmals die Woche gründlich gereinigt werden.
Diese Abwässer sollten nur über eine Einleitung in eine Schmutz- oder Mischwasserkanalisation entsorgt werden, da sie schwer oder gar nicht abbaubare, schädliche Inhaltsstoffe, wie zum Beispiel Chlorkohlenwasserstoffe und Schwermetallverbindungen aus Algiziden, enthalten können.

Beckenreinigungsabwässer

Beckenreinigungsabwässer sind die Abwässer die bei der Reinigung des entleerten Beckens entstehen. Kleinere Becken werden, wie gesagt, jährlich entleert und sollten jedes Mal vor der Wiederbefüllung gründlich gereinigt werden. Logischweise fällt diese Art von Abwasser ebenso wie Beckenentleerungsabwässer bei größeren Becken nur alle paar Jahre an.
Üblicherweise sind Beckenreinigungsabwässer noch stärker mit Chemikalien versetzt als Filterrückspülabwässer und sollten daher keinesfalls ins Grundwasser gelangen. Eine großflächige Verrieselung kommt daher keinesfalls in Frage und man sollte sich mit einem Kanalisationsunternehmen in Verbindung setzen.

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